Was Audio komprimieren ist
Für Sprachaufnahmen, bei denen es nicht auf Klangtreue ankommt, lässt sich hier deutlich Größe sparen.
Arbeitsschritte
- Zuerst einschätzen, ob es Sprache oder Musik ist – Sprache lässt sich gut verkleinern, Musik nicht
- Den Faktor wählen: Für Sprache genügt meist zwei, für reine Notizen kommt auch vier in Frage
- Verarbeiten lassen und anhören, ob die Stimme noch klar ist
- Die WAV-Datei herunterladen; für noch weniger Volumen anschließend in einem Programm nach MP3 wandeln
Typische Anwendungen: Eine einstündige Besprechungsaufnahme verkleinern, um sie auf dem Telefon zu behalten, Eine Sprachnotiz muss nur verständlich, nicht klangtreu sein, Material verkleinern, damit es sich leichter versenden lässt.
Ergänzende Hinweise
Ist das für Musik geeignet?
Nein, Höhen und Obertöne leiden deutlich.
Bleibt die Datei größer als MP3?
Meist ja, denn ausgegeben wird WAV.
Entstehen hörbare Störungen?
Leichte sind möglich, weil nicht gefiltert wird.
Wird das Audio übertragen?
Nein, verarbeitet wird lokal.
Was geht, was nicht
Es werden schlicht ganze Abstände ausgelassen, ohne Filterung gegen Überlagerungseffekte, weshalb ein leichtes Kratzen oder Rauschen entstehen kann. Ausgegeben wird ein WAV mit niedriger Abtastrate: kleiner als die Ausgangsdatei, aber meist noch größer als ein gleich langes MP3. Bei Musik leiden Höhen und Obertöne deutlich.
Die wichtigsten Möglichkeiten
Der Faktor lässt sich auf zwei oder vier setzen; ein größerer Faktor ergibt eine kleinere Datei, Es werden ganze Abstände ausgelassen, was schnell geht, Nach der Verarbeitung erscheinen Ergebnis und Größe, Verarbeitet wird lokal, das Audio wird nicht übertragen.
Nach der Arbeit mit Audio komprimieren folgen meist diese Schritte: