Wofür Gruppiertes Balkendiagramm gedacht ist
Ein gruppiertes Diagramm stellt mehrere Werte derselben Kategorie nebeneinander – praktisch, um zwei oder drei Größen direkt zu vergleichen.
Bedienung
- In der ersten Zeile die Reihen benennen, etwa online und vor Ort; in der ersten Spalte die Vergleichsobjekte
- Die Werte eintragen – so viele Spalten wie Reihen
- Bei höchstens drei bis vier Reihen bleiben; darüber werden die Balken zu schmal zum Ablesen
- Als PNG exportieren und in Vergleichsunterlagen einsetzen
Zu beachten:Mit jeder weiteren Reihe wird der einzelne Balken schmaler; ab etwa fünf Reihen geht die Lesbarkeit verloren – dann sind gestapelte Balken oder schlicht eine Tabelle die bessere Wahl. Die Achse beginnt fest bei null und wird nicht abgeschnitten, weshalb zwei ähnliche Werte fast gleich aussehen; das ist gewollt, um Fehlschlüsse zu vermeiden.
Die wichtigsten Möglichkeiten
- Mehrere Balken je Kategorie stehen nebeneinander, die Abstände werden gleichmäßig verteilt
- Jede Reihe erhält eine eigene Farbe und einen Eintrag in der Legende
- Kategorien und Reihen lassen sich frei ergänzen oder entfernen
- Die Achse beginnt bei null, die Höhen geben das Verhältnis also unverfälscht wieder
Ergänzende Hinweise
Warum sehen zwei Werte fast gleich aus?
Weil die Achse bei null beginnt. Kleine Unterschiede wirken dadurch klein – und das entspricht den Tatsachen.
Wie viele Reihen sind sinnvoll?
Drei bis vier. Danach werden die Balken zu schmal.
Wird automatisch sortiert?
Nein, die Reihenfolge folgt der Tabelle.
Geht das auch waagerecht?
Ja, dafür gibt es das gruppierte horizontale Balkendiagramm.
Wofür es verwendet wird
- Die Umsätze derselben Filialen in zwei Quartalen vergleichen
- Kennzahlen vor und nach einer Verbesserung gegenüberstellen
- Zeigen, wie sich verschiedene Kanäle bei einzelnen Kennzahlen schlagen
Verwandte Werkzeuge
Nach der Arbeit mit Gruppiertes Balkendiagramm folgen meist diese Schritte: