Über Ringdiagramm
Der Ring zeigt die Anteile außen und die Summe in der Mitte – so sind Zusammensetzung und Gesamtmenge in einem Bild zu sehen.
Anleitung
- In der ersten Spalte die Kategorien eintragen, in der zweiten die Werte – Prozentwerte müssen nicht vorab gerechnet werden
- Die Anzahl der Kategorien auf sechs bis acht begrenzen; darüber kleine Posten zu einem Rest zusammenfassen
- Im Titel die Bezugsgröße und die Einheit der Summe nennen
- Als PNG exportieren, wenn Zusammensetzung und Gesamtmenge zusammen dargestellt werden sollen
Typische Anwendungen: Eine Budgetverteilung samt Gesamtsumme zeigen, Die Herkunft der Nutzer darstellen und die Gesamtzahl nennen, Die Zusammensetzung des Umsatzes mit dem Gesamtvolumen verbinden.
Was das Werkzeug kann
- Der äußere Ring wird nach Anteilen in Segmente geteilt und automatisch eingefärbt
- Die freie Mitte nennt die Summe, sodass die Gesamtmenge sofort ablesbar ist
- Sehr kleine Segmente erhalten keine Beschriftung, damit sich nichts überlagert
- Titel und transparente Ausgabe sind möglich
Was geht, was nicht
Dargestellt wird eine einzelne Reihe; mehrere Reihen lassen sich nicht vergleichen. Alle Werte sollten zu einem Ganzen gehören und nicht negativ sein – negative Werte und Nullen lassen sich in einem Ring nicht ausdrücken. Bei sehr vielen Kategorien werden die Segmente ununterscheidbar. Wie beim Kreis gilt: Das Auge unterscheidet Winkel nur grob, ähnlich große Anteile wirken deshalb fast gleich – für den genauen Vergleich ist die Balkenform die richtige Wahl.
Fragen und Antworten
Was steht in der Mitte?
Die Summe der Werte. Prozentwerte müssen nicht vorab berechnet werden.
Kann ich mehrere Reihen zeigen?
Nein, dargestellt wird eine Reihe.
Warum fehlen bei kleinen Segmenten die Beschriftungen?
Damit sich der Text nicht überlagert. Solche Posten lassen sich zu einem Rest zusammenfassen.
Sind negative Werte möglich?
Nein, sie lassen sich in einem Ring nicht darstellen.
Nach der Arbeit mit Ringdiagramm folgen meist diese Schritte: