Über Stufenliniendiagramm
Manche Werte bleiben eine Weile gleich und springen dann: Strompreisstufen, Tarifstufen, Bestandsgrenzen. Genau das zeigt eine Stufenlinie.
Funktionen
- Die Linie verläuft zwischen den Werten erst waagerecht und dann senkrecht – Halten und Sprung werden damit korrekt abgebildet
- Mehrere Reihen werden als eigene Stufenfolgen gezeichnet, sodass sich Stufen vergleichen lassen
- Die Tabelle ist dieselbe wie beim Liniendiagramm, ein Wechsel der Darstellung genügt zum Vergleich
- Ausgabe als PNG für Dokument und Präsentation
So gehen Sie vor
- In der ersten Spalte den Zeitpunkt oder die Stufe eintragen, in der zweiten den Wert, der ab dort gilt
- Jede Zeile ist ein Gültigkeitspunkt, kein Momentwert – sonst entsteht ein sinnloses Zickzack
- Nach dem Erzeugen prüfen, ob die Sprünge mit Ihren Änderungen übereinstimmen
- Für einen durchgehenden Verlauf das normale Liniendiagramm wählen
Unterstützte Fälle
Das Stufenliniendiagramm setzt voraus, dass ein Wert innerhalb einer Stufe gleich bleibt. Jede Zeile muss deshalb ein Gültigkeitspunkt sein und kein Momentwert: Tägliche Bestandsaufnahmen ergeben damit ein Zickzack ohne Aussage, dafür ist das normale Liniendiagramm zuständig. Eine gemischte Darstellung mit beiden Sprungrichtungen ist nicht vorgesehen.
Anwendungsfälle
- Die Stufen eines zeitabhängigen Strompreises zeigen
- Die Zeitpunkte von Tarifanpassungen darstellen
- Änderungen an Bestands- oder Rabattstufen festhalten
Häufige Fragen
Worin unterscheidet es sich vom gewöhnlichen Liniendiagramm?
Das gewöhnliche Liniendiagramm zieht zwischen zwei Punkten eine Schräge und legt damit einen allmählichen Übergang nahe; das Stufenliniendiagramm zeichnet waagerechte und senkrechte Abschnitte und zeigt so: erst bleibt der Wert, dann springt er. Die Wahl hängt davon ab, ob sich die Daten stetig ändern oder sprunghaft.
Was trage ich in jede Zeile ein?
Den Wert, der ab diesem Zeitpunkt gilt. Tragen Sie stattdessen Momentaufnahmen ein, ist das gewöhnliche Liniendiagramm passender.
Lassen sich auch Rückgänge darstellen?
Ja, bei fallenden Werten geht die Stufe nach unten. Anstieg und Rückgang lassen sich in einem Diagramm mischen.
Warum sieht die Stufe am Übergang überlappt aus?
Der Wendepunkt ist der Schnittpunkt von waagerechtem und senkrechtem Abschnitt – das ist die normale Geometrie und beeinträchtigt das Ablesen nicht.
Passt gut dazu
Was sich mit Stufenliniendiagramm sinnvoll ergänzen lässt: