Was SHA-256-Prüfsumme ist
Für Signaturen und zur Prüfung, ob ein Inhalt unverändert ist, entsteht hier ein 64-stelliger Fingerabdruck.
Arbeitsschritte
- Nach Vorgabe der Schnittstelle die zu signierende Zeichenkette zusammensetzen – Reihenfolge und Trennzeichen müssen stimmen
- Die zusammengesetzte Zeichenkette einfügen
- Berechnen lassen und die 64 Zeichen kopieren
- Schlägt die Prüfung auf der Gegenseite fehl, zuerst nach überzähligen Leerzeichen und der Reihenfolge der Parameter sehen
Typische Anwendungen: Nach Vorgabe der Schnittstelle eine Signatur über die Parameter bilden, Prüfen, ob ein Inhalt verändert wurde, Einen gleichbleibenden Fingerabdruck als Schlüssel für Zwischenspeicher bilden.
Ergänzende Hinweise
Worin ist SHA-256 sicherer als MD5?
Die Ausgabe ist länger (256 statt 128 Bit), und es gibt derzeit keine praktikablen Kollisionsangriffe. Für Manipulationsschutz und Signaturen ist SHA-256 die Wahl.
Lässt sich damit ein Kennwort speichern?
Davon ist abzuraten. SHA-256 rechnet zu schnell; mit Wörterlisten lässt es sich rasch durchprobieren. Kennwörter gehören in ein langsames Verfahren wie bcrypt, scrypt oder Argon2.
Wird HMAC-SHA256 unterstützt?
Nein. Bei HMAC wirkt ein Schlüssel mit – das ist ein anderes Verfahren, das hier nicht angeboten wird.
Ist das Ergebnis reines Hexadezimal?
Ja, die üblichen 64 Hexadezimalzeichen. Manche Plattformen verlangen die Base64-Form; dafür nutzen Sie anschließend das Werkzeug für Base64.
Was geht, was nicht
Berechnet wird der SHA-256-Wert von Text; eine Signatur mit Schlüssel (HMAC) und eine stückweise Verrechnung von Dateien gehören nicht dazu. Scheitert eine Signaturprüfung, liegt das meist nicht am Verfahren, sondern an abweichenden Regeln zum Zusammensetzen der Zeichenkette. Verlangt die Plattform HMAC-SHA256, ist ein anderes Werkzeug nötig.
Ein Beispiel mit echten Werten
123456 wird zu 8d969eef6ecad3c29a3a629280e686cf0c3f5d5a86aff3ca12020c923adc6c92 – immer 64 Zeichen, der gängige Kompromiss.
Die wichtigsten Möglichkeiten
Ausgegeben werden 64 Hexadezimalzeichen, wahlweise groß oder klein, Schriftzeichen, Sonderzeichen und lange Texte werden nach UTF-8 verrechnet, Das Ergebnis lässt sich mit einem Klick kopieren und unmittelbar als Signaturparameter einsetzen, Gerechnet wird im Browser, sensible Zeichenketten gehen nicht über das Netz.
Nach der Arbeit mit SHA-256-Prüfsumme folgen meist diese Schritte: