Bilder komprimieren: Aufgaben und Grenzen
Das Bild wird neu gezeichnet und danach neu kodiert. Dabei lässt sich die Qualität stufenlos einstellen und die Ausgabe auf JPEG oder WebP legen.
Funktionsumfang
- Qualität über einen Schieberegler von 10 bis 100 Prozent – der direkte Weg zwischen Volumen und Schärfe
- Eine maximale Breite lässt sich vorgeben; größere Bilder werden proportional darauf verkleinert
- Ausgabe wahlweise als JPEG oder WebP – WebP ist bei gleicher Qualität meist die kleinere Datei
- Das Ergebnis nennt Größe vor und nach der Verarbeitung und lässt sich direkt herunterladen
Anleitung
- Das Bild in das Feld ziehen oder über die Schaltfläche auswählen
- Zuerst die Qualität setzen: für kleines Volumen 60 bis 70 Prozent, für Schärfe ab 85 Prozent
- Für Web- oder Chat-Nutzung eine maximale Breite von 1600 oder 1200 Pixel angeben
- Ausgabeformat wählen (JPEG für Kompatibilität, WebP für Volumen), komprimieren und herunterladen
Grenzen und Voraussetzungen
Verarbeitet werden Formate, die der Browser dekodieren kann: JPG/JPEG, PNG, WebP, das erste Einzelbild eines GIF und AVIF. Bearbeitet wird immer ein Bild; eine Stapelverarbeitung gibt es nicht. Die Komprimierung zeichnet neu und ist damit verlustbehaftet: Wiederholtes Verkleinern summiert die Verluste, das Original gehört daher aufbewahrt. Wird ein PNG mit Transparenz als JPEG ausgegeben, füllt das Werkzeug die transparenten Bereiche weiß.
Wann es sich lohnt
- Ein Bild für eine Plattform mit Größenbegrenzung auf unter ein Megabyte bringen
- Viele Produktbilder einer Seite verkleinern, damit sie schneller laden
- Screenshots oder Chatbilder vor dem Versenden kleiner machen
Nachgefragt
Wird das Bild nach dem Komprimieren unscharf?
Je niedriger der Qualitätswert, desto stärker die Unschärfe. Für die Darstellung im Web sind 70 bis 80 Prozent meist ohne sichtbaren Unterschied; unter 50 Prozent entsteht ein deutlicher Verwischungseffekt, besonders bei Text-Screenshots und Hautpartien in Porträts.
Wird mein Bild hochgeladen?
Nein. Beim Komprimieren wird das Bild auf eine Zeichenfläche im Browser gezeichnet und neu kodiert; das geschieht vollständig im Arbeitsspeicher Ihres Geräts, eine Schnittstelle zum Hochladen gibt es nicht.
Warum fällt die Ersparnis gering aus?
Bei einem bereits komprimierten JPG oder einem kleinen Bild ist wenig Spielraum vorhanden. Dann hilft eher die Ausgabe als WebP oder eine zuvor begrenzte maximale Breite.
Lassen sich mehrere Bilder auf einmal komprimieren?
Die derzeitige Fassung bearbeitet jeweils ein Bild; für mehrere wiederholen Sie den Vorgang. Ein erneutes Auswählen überschreibt bereits heruntergeladene Ergebnisse nicht.
Weiterführende Werkzeuge
Diese Werkzeuge werden häufig zusammen mit Bilder komprimieren verwendet: