Über Streudiagramm
Punkte statt Linien: Auf einen Blick ist zu erkennen, wie stark eine Messreihe streut – und welche Werte deutlich aus dem Rahmen fallen.
Funktionen
- Jeder Wert wird ein Punkt; die waagerechte Achse folgt der Reihenfolge der Tabelle
- Dichte und Höhe der Punkte zeigen unmittelbar die Schwankungsbreite
- Ausreißer und ungewöhnliche Werte sind schnell zu erkennen
- Die Tabelle ist dieselbe wie beim Liniendiagramm, ein Wechsel der Darstellung genügt zum Vergleich
So gehen Sie vor
- In der ersten Spalte die Nummer oder Reihenfolge des Messwerts eintragen, in der zweiten den Wert
- Die Breite des Punktebandes ansehen: je breiter, desto größer die Streuung
- Punkte suchen, die deutlich neben der Hauptverteilung liegen, und in den Ausgangsdaten prüfen, ob es sich um einen Erfassungsfehler handelt
- Für einen Verlauf das Liniendiagramm wählen, für den Zusammenhang zweier Werte das Punktdiagramm mit zwei Zahlenspalten
Unterstützte Fälle
Die waagerechte Achse ist die Reihenfolge der Tabellenzeilen, keine frei wählbare Zahlenachse. Gezeigt wird also, welchen Wert der wievielte Messpunkt hat – nicht der Zusammenhang zweier Größen. Für ein echtes zweidimensionales Streubild ist das Punktdiagramm mit zwei Zahlenspalten die richtige Form. Eine Dichtebetrachtung oder automatische Erkennung von Ausreißern findet nicht statt; die Beurteilung bleibt Ihnen.
Anwendungsfälle
- Die Streuung einer Messreihe beurteilen
- Auffällige Werte in einer Erfassung finden
- Die Verteilung der Antwortzeiten eines Dienstes betrachten
Häufige Fragen
Zeigt das den Zusammenhang zweier Größen?
Nein. Die waagerechte Achse ist die Reihenfolge; für einen Zusammenhang zweier Werte das Punktdiagramm mit zwei Zahlenspalten verwenden.
Werden Ausreißer automatisch erkannt?
Nein, sie sind nur zu sehen; die Bewertung liegt bei Ihnen.
Kann ich eine Trendlinie ergänzen?
Dafür gibt es das Streudiagramm mit Trendlinie.
Welche Daten brauche ich?
Eine Spalte mit Werten; die Zeilenreihenfolge bestimmt die waagerechte Lage.
Passt gut dazu
Was sich mit Streudiagramm sinnvoll ergänzen lässt: