Über Foto als Ölgemälde
Der Effekt entsteht in drei Schritten: Farben werden auf wenige Stufen reduziert, das Bild leicht weichgezeichnet und die Sättigung angehoben – dadurch entstehen Flächen statt feiner Übergänge.
Anleitung
- Ein Foto mit reicher Farbigkeit auswählen
- Zuerst mit der voreingestellten Stufenzahl arbeiten und beurteilen, ob die Flächen passen
- Für einen stärkeren Maleindruck die Stufen verkleinern (4 bis 8), für ein natürlicheres Bild über 16 gehen
- Zufrieden? Als PNG herunterladen. Sonst die Werte ändern und erneut verarbeiten
Typische Anwendungen: Reisefotos künstlerisch aufbereiten und in sozialen Netzwerken zeigen, Produktbilder als illustrierte Werbefläche gestalten, Eine Illustration im Ölgemälde-Stil für eine Bastelarbeit erzeugen.
Was das Werkzeug kann
- Der Wert für die Farbstufen ist zwischen 4 und 32 einstellbar – je kleiner, desto größer die Flächen
- Die Verarbeitung besteht aus Farbquantisierung, leichter Weichzeichnung und angehobener Sättigung
- Die Bildmaße bleiben erhalten, ausgegeben wird ein PNG
- Gerechnet wird lokal, das Foto wird nicht hochgeladen
Was geht, was nicht
Das ist ein Effektfilter, keine Simulation von Pinselstrichen: Beim Hineinzoomen erscheinen keine Borstenstrukturen, sondern Farbflächen mit klaren Grenzen. Bei Porträts bekommt die Haut dadurch fleckige Übergänge, was nicht jedem gefällt – ein Versuch an einem kleinen Bild lohnt sich vorab. Das PNG ist größer als das ursprüngliche JPEG.
Fragen und Antworten
Sieht das wie echte Pinselstriche aus?
Nein. Es entstehen Farbflächen, keine Pinselstruktur.
Warum wirkt die Haut fleckig?
Die Farbstufen fassen ähnliche Töne zusammen. Bei Gesichtern fällt das stärker auf als bei Landschaften.
Kann ich den Effekt nachträglich ändern?
Nein, die Werte werden beim Verarbeiten fest eingerechnet. Vom Original ausgehen und neu rechnen.
Welches Format kommt heraus?
Ein PNG, meist größer als das ursprüngliche JPEG.
Nach der Arbeit mit Foto als Ölgemälde folgen meist diese Schritte: