AES Ver- & Entschlüsselung: Aufgaben und Grenzen
Dieses Werkzeug verschlüsselt Text mit AES-256 und einem selbst gewählten Passwort. Zum Öffnen genügt das Passwort: Kennung, Salz und Initialisierungsvektor stecken im erzeugten Wert und werden beim Entschlüsseln automatisch ausgelesen.
Funktionen
Zwei Verfahren: AES-GCM mit Prüfsumme und AES-CBC ohne, Schlüsselableitung nach PBKDF2-SHA-256 mit 250.000 Runden und zufälligem Salz, Zufälliger Initialisierungsvektor bei jeder Verschlüsselung, auch bei gleichem Text, Ergebnis als Base64 oder Hexadezimal, einfügefertig für Nachricht oder Datei.
Anleitung
- Text und Passwort eingeben, Verfahren wählen – AES-GCM ist die Vorgabe
- Verschlüsseln und das Ergebnis kopieren
- Zum Öffnen den Wert einfügen und dasselbe Passwort eingeben
- Entschlüsseln; stimmt das Passwort nicht, meldet das Werkzeug das, statt Datenmüll auszugeben
Wann es sich lohnt
- Eine Notiz mit Zugangsdaten verschlüsselt in einer Datei ablegen
- Zwei Rechnern einen gemeinsamen Text über einen unsicheren Kanal übergeben
- Für einen Testwert festhalten, dass eine bestimmte Fassung unverändert ankam
Häufige Fragen
Welches Verfahren soll ich wählen?AES-GCM, wenn Sie sicher sein wollen, dass niemand den Wert unbemerkt verändert hat. AES-CBC nur, wenn die Gegenstelle es verlangt; es erkennt keine Änderungen.
Warum dauert das Verschlüsseln einen Moment?Der Schlüssel wird mit 250.000 Runden aus dem Passwort abgeleitet. Das bremst auch einen Angreifer aus, der Passwörter durchprobiert – kostet aber bei jedem Aufruf spürbar Zeit.
Kann ich denselben verschlüsselten Wert zweimal erzeugen?Nein, und das ist beabsichtigt: Salz und Initialisierungsvektor sind jedes Mal zufällig. Wer zweimal denselben Klartext verschlüsselt, erhält zwei verschiedene Werte; beide lassen sich öffnen.
Was passiert bei einem falschen Passwort?Die Entschlüsselung schlägt fehl und wird als Fehler gemeldet; ausgegeben wird nichts. Bei AES-GCM erkennt die Prüfsumme den falschen Schlüssel zuverlässig, bei AES-CBC greift die Prüfung der Füllbytes.
Unterstützte Fälle
Das Passwort ist der einzige Schlüssel: Geht es verloren, ist der Wert nicht mehr zu öffnen – es gibt keine Wiederherstellung. AES-GCM erkennt nachträgliche Änderungen und verweigert dann die Ausgabe; AES-CBC kann das nicht, dort kann eine veränderte Eingabe unbemerkt falsche Klartextdaten ergeben. Die Sicherheit hängt an der Wahl des Passworts: Kurze Passwörter lassen sich trotz der vielen Runden durchprobieren. Der Wert enthält kein Ablaufdatum und ist nicht an ein Gerät gebunden – wer ihn kopiert und das Passwort kennt, kann ihn überall öffnen.
Weiterführende Werkzeuge
Was sich mit AES Ver- & Entschlüsselung sinnvoll ergänzen lässt: