Wofür Brinell-Härte gedacht ist
Die Brinell-Härte ist ein Maß für die Eindruckhärte eines metallischen Werkstoffs. Bei der Prüfung wird eine Hartmetallkugel mit definierter Kraft in die Oberfläche gedrückt und der Durchmesser des entstehenden Eindrucks ausgemessen. Die Härtezahl berechnet sich nach HB = F / ( (π·D/2) · (D − √(D² − d²)) ), wobei F die Prüfkraft in Kilopond, D der Kugeldurchmesser und d der gemessene Eindruckdurchmesser jeweils in Millimetern sind. Üblich ist das Verhältnis F/D² = 30 für Stahl. Der Rechner gibt die Härtezahl HB direkt aus. Die Härtezahl ist damit ein direkt vergleichbarer Kennwert für viele metallische Werkstoffe.
Bedienung
- Tragen Sie die Prüfkraft in Kilopond ein.
- Tragen Sie den Kugeldurchmesser D ein.
- Tragen Sie den gemessenen Eindruckdurchmesser d ein.
- Klicken Sie auf „Brinell-Härte berechnen“.
- Lesen Sie die Härtezahl HB ab.
- Vergleichen Sie mit dem Grundwerkstoff der Probe.
Typische Anwendungen: Metallische Werkstoffe auf ihre Härte prüfen., Materialkennwerte aus Messungen ermitteln., Härtevergleiche in der Werkstoffkunde durchführen., Schweißnähte und Grundwerkstoff vergleichen..
Fragen und Antworten
Was sagt die Brinell-Härte aus?
Wie widerstandsfähig die Oberfläche gegen Eindrücken ist.
Welches Verhältnis F durch D² ist üblich?
30 für Stahl, 10 für weichere Metalle.
In welcher Einheit wird F angegeben?
Kilopond, also kgf; ein kp entspricht etwa 9,81 Newton.
Für welche Werkstoffe eignet sich HB?
Weiche bis mittelharte Metalle und Gusseisen.
Was bedeutet der Eindruckdurchmesser d?
Der ausgemessene Durchmesser des Eindrucks.
Einschränkungen
Einzelner Eindruck unter den genannten Voraussetzungen; die Regel F/D² = 30 gilt für Stahl, der Wert 10 für weichere Metalle.
Was das Werkzeug kann
Prüfkraft F in Kilopond (kgf), Kugeldurchmesser D in Millimetern, Eindruckdurchmesser d in Millimetern, Brinell-Härte als Ergebnis, Hinweis auf F/D² = 30 für Stahl, Kontrolle der Eingabegrößen, Geeignet für metallische Werkstoffe
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