Wofür Hörtest (Hörfrequenz) gedacht ist
Spielt einen langsam aufsteigenden Sinuston und merkt sich, wo Sie ihn zuletzt klar hören: ein guter Trendwert fürs eigene Gehör, mit Kopfhörern besonders aussagekräftig.
Bedienung
- Kopfhörer aufsetzen, Lautstärke moderat stellen
- Hörtest starten – der Ton steigt langsam
- „Jetzt gehört” drücken, sobald der Ton leiser oder weg wirkt
- Die gemerkte Grenzfrequenz ablesen
Typische Anwendungen: Gehör-Trend über die Jahre beobachten, Kopfhörer und Boxen auf Hochton prüfen, Nach lauten Events das Gehör checken.
Fragen und Antworten
Was ist ein guter Wert?
Jüngere Erwachsene hören oft 16 bis 18 kHz, ab 40 sind 12 bis 14 kHz alltäglich. Entscheidend ist der Vergleich mit Ihrem eigenen früheren Wert unter gleichen Bedingungen.
Warum übersteht mein Test die 15-kHz-Grenze nicht?
Meist sind es die Kopfhörer: Viele Modelle lassen über 15 kHz deutlich nach. Mit anderen Kopfhörern wiederholen – erst dann ist es ein Gehörswert.
Kann der Test Hörschäden feststellen?
Nein, er zeigt nur eine Trendgrenze. Bei Verdacht auf Hörminderung führt der Weg zur HNO-Audiometrie – die misst kalibriert und differenziert.
Muss ich Kopfhörer tragen?
Für einen Vergleich über die Zeit ja – Lautsprecher und Raum dämpfen hohe Töne unterschiedlich stark. Legen Sie den Test deshalb immer unter denselben Bedingungen an.
Einschränkungen
Das Ergebnis hängt stark von Kopfhörern und Lautstärke ab – gleiche Bedingungen beim nächsten Mal vorausgesetzt, zeigt der Test aber zuverlässig Tendenzen. Ein Medizinprodukt ist das bewusst nicht.
Was das Werkzeug kann
Sweep von 60 bis 16.000 Hz in 24 Sekunden, Frequenzanzeige in Echtzeit, Stopp-Taste merkt die Hörgrenze, Einordnung typischer Werte im Hinweis.
Diese Werkzeuge passen inhaltlich zu Hörtest (Hörfrequenz):