Über Passwortstärke prüfen
Dieses Werkzeug schätzt, wie viel Aufwand nötig ist, ein Passwort zu erraten. Es liest Länge und Zeichenvorrat aus der Eingabe, zieht Abzüge für erkennbare Muster ab und rechnet den Rest in Zeitangaben für drei Angreiferprofile um.
Funktionsumfang
Zufallsgehalt in Bit, abgeleitet aus Länge und tatsächlich verwendetem Zeichenvorrat, Zeitangaben für drei Profile: Online-Angriff, gestohlene Passwortdatei, Grafikkarte, Abzüge für Wiederholungen, Tastaturreihenfolgen, Jahreszahlen und häufige Begriffe, Konkrete Hinweise, was den Wert im Einzelfall drückt.
So gehen Sie vor
- Passwort in das Eingabefeld tippen oder einfügen – die Bewertung läuft während der Eingabe
- Bewertung und Zufallsgehalt ablesen
- Bei den Zeitangaben das Profil beachten, das zum Anwendungsfall passt
- Die Hinweise durchgehen und das Passwort gegebenenfalls verlängern
Anwendungsfälle
- Ein vorhandenes Passwort prüfen, bevor es weiterverwendet wird
- Zwei Kandidaten vergleichen und sehen, wie stark ein Zeichen mehr wirkt
- Nachvollziehen, warum ein kurzes Passwort mit vielen Sonderzeichen schwächer ist als ein langer Satz
Nachgefragt
Warum ist ein langes Passwort besser als ein kompliziertes?Jedes zusätzliche Zeichen vervielfacht den Suchraum. Ein Sonderzeichen vergrößert ihn einmalig um einen festen Faktor. Deshalb bringt Länge mehr als eine aufwendige Zeichenmischung.
Wie genau sind die Zeitangaben?Sie sind Größenordnungen, keine Messwerte. Die angenommenen Raten von 100 bis 10 Milliarden Versuchen je Sekunde umspannen den Bereich, in dem reale Angriffe liegen; die tatsächliche Zahl hängt an Gerät, Verfahren und Ziel.
Wird mein Passwort irgendwohin gesendet?Nein. Die Bewertung ist reine Rechnung im Browser; es gibt keine Anfrage an einen Server, und die Eingabe wird nicht gespeichert.
Was bedeutet der Zufallsgehalt in Bit?Er gibt an, wie viele Ja-Nein-Entscheidungen nötig wären, um das Passwort zu erraten. Jedes Bit verdoppelt den Aufwand. Ab etwa 80 Bit wird es für die hier angenommenen Angreifer unbezahlbar.
Grenzen und Voraussetzungen
Die Bewertung ist eine Schätzung, kein Prüfsiegel. Sie berücksichtigt Länge, Zeichenvorrat und offensichtliche Muster, vergleicht die Eingabe aber nicht mit den großen, im Netz kursierenden Passwortlisten; ein Passwort, das in einer solchen Liste steht und unauffällig aussieht, kann hier zu gut abschneiden. Umgekehrt wird ein langes, zufällig erzeugtes Passwort mit Sonderzeichen eher unterschätzt als überschätzt. Die Eingabe bleibt im Browser: Sie wird weder gesendet noch gespeichert, und sie erscheint in keinem Verlauf.
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