Wofür SHA-Hash (SHA-1/2/3) gedacht ist
SHA-1, SHA-256, SHA-384, SHA-512 oder SHA-3 mit 256, 384 und 512 Bit über Text oder eine Datei laufen lassen – das Ergebnis direkt mit einem erwarteten Wert vergleichen.
Bedienung
- Verfahren wählen – für neue Prüfsummen SHA-256 oder SHA-3-256
- Text eingeben oder eine Datei auswählen
- Ausgabeformat bestimmen und die Prüfsumme berechnen
- Bei einem Download die erwartete Prüfsumme in das Vergleichsfeld einfügen
Typische Anwendungen: Nach einem Download prüfen, ob die Datei unverändert angekommen ist, Zwei Fassungen einer Datei vergleichen, ohne Inhalte offenzulegen, Für ein Datenblatt dokumentieren, welche SHA-3-Variante verwendet wurde.
Fragen und Antworten
Welche Variante soll ich nehmen?
Für neue Prüfsummen SHA-256 oder SHA-3-256. Beide gelten als sicher; gefragt ist meist die Variante, die die Gegenstelle vorgibt.
Warum steht SHA-3 zur Auswahl, obwohl der Browser es nicht kennt?
Die Browser-Bibliothek deckt nur SHA-1 und SHA-2 ab. SHA-3 ist deshalb hier umgesetzt und mit den offiziellen Testvektoren verglichen worden, damit die Ergebnisse zu anderen Werkzeugen passen.
Kann ich damit Passwörter speichern?
Nein. Eine Prüfsumme ist dafür zu schnell zu berechnen; für Passwörter sollten Verfahren mit vielen Runden und Salz eingesetzt, etwa bcrypt, scrypt oder Argon2.
Warum unterscheidet sich die Prüfsumme meiner Datei von der auf der Webseite?
Meist wurde die Datei unterwegs verändert, oder verglichen wird gegen die Prüfsumme einer anderen Fassung. Prüfen Sie zusätzlich die Byte-Zahl, die oben mit angezeigt wird.
Einschränkungen
SHA-1 und SHA-2 kommen aus der Kryptografie-Bibliothek des Browsers. SHA-3 ist hier eigens implementiert (Keccak nach FIPS 202), weil die Browser-Bibliothek es nicht anbietet; die Umsetzung ist gegen die offiziellen Testvektoren geprüft. Eine Prüfsumme beweist nur, dass zwei Eingaben gleich sind – sie sagt nichts über Absender oder Vertrauenswürdigkeit. SHA-1 und MD5 gelten als gebrochen und taugen nicht mehr für Sicherheitsentscheidungen, wohl aber zum Erkennen von Übertragungsfehlern.
Was das Werkzeug kann
Sieben Verfahren: SHA-1, SHA-256, SHA-384, SHA-512 und SHA-3 mit 256, 384 oder 512 Bit, Text oder Datei als Eingabe; die Byte-Zahl wird zur Kontrolle mit angezeigt, Ausgabe in Hexadezimal, in Großbuchstaben oder in Base64, Vergleichsfeld, das die eingegebene Prüfsumme gegen das Ergebnis prüft
Diese Werkzeuge passen: