Wofür Vigenère-Chiffre gedacht ist
Stellen Sie sich ein Caesar-Quadrat vor, dessen Verschiebung mit jedem Buchstaben springt: Das Schlüsselwort wird so oft wiederholt, bis es so lang ist wie Ihr Text, und jeder Buchstabe rückt um den danebenstehenden Schlüsselbuchstaben (A=0, B=1, …). Das hier rechnet das sowohl in eine Richtung als auch zurück. Was die Verschiebung nicht anfassen darf, bleibt stehen: Leerzeichen, Zahlen und Kommas wandern unverändert mit.
Bedienung
- Schreiben Sie die Nachricht in das obere Feld.
- Danach das Schlüsselwort – wirklich nur Buchstaben, alles andere fliegt raus.
- Mit dem Schalter zwischen Verschlüsseln und Entschlüsseln wählen.
- Das Ergebnis steht sofort unten; kopieren Sie es von dort.
Typische Anwendungen: Ein Rätsel oder einen Geheimtext gestalten, Das Verfahren in der Schule nachvollziehen, Einen alten Chiffretext entschlüsseln.
Fragen und Antworten
Welche Zeichen sind im Schlüssel erlaubt?
Nur Buchstaben A bis Z. Alles andere im Schlüssel wird beim Verschlüsseln ignoriert.
Was passiert mit Leerzeichen und Kommas?
Sie bleiben unverändert und verbrauchen keinen Schlüssel. Nur Buchstaben werden verschoben.
Bleibt die Großschreibung erhalten?
Ja. Ein großer Buchstabe bleibt groß, ein kleiner bleibt klein – nur der Buchstabe selbst ändert sich.
Ist die Vigenère-Chiffre sicher?
Nein. Sie ist ein klassisches Verfahren und mit bekannten Methoden gut zu knacken. Für echte Geheimhaltung nutzen Sie bitte moderne Verfahren.
Einschränkungen
Die Vigenère-Chiffre ist ein historisches Verfahren und leicht zu brechen, wenn der Angreifer den Text kennt. Sie eignet sich für Rätsel, Spiele und das Verständnis, aber nicht für echte Geheimhaltung. Ohne den richtigen Schlüssel ist der Text nicht sicher.
Was das Werkzeug kann
Verschlüsseln und Entschlüsseln mit einem Schlüsselwort, Der Schlüssel wiederholt sich automatisch, Nur Buchstaben A-Z werden verschoben, Groß- und Kleinschreibung bleiben erhalten
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